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SC ARMINIA OCHTRUP e.V. 1912

Niederlage in Kinderhaus

Herren trotz Personalnot mit guter Leistung

Ochtrup - Auf verlorenem Posten standen am Wochenende die Korbjäger von Arminia Ochtrup in ihrem Auswärtsspiel bei Westfalia Kinderhaus 3. Weil bei den SCA-Basketballern neben Sebastian Schiemenz auch noch kurzfristig Lars Eilert, Alexander Kelm (beide krank) und Andreas Oestermann (Uni) ausfielen, fehlten den Töpferstädtern die großen Leute unter den Körben. Das nutzten die Hausherren gnadenlos aus und erzielten bei ihrem 68:41 (30:23)-Erfolg alleine 50 Punkte durch die Center.
„Das war unsere Schwachstelle“, wusste Gaupel. Dabei machte er Henning Bückers, der eigentlich noch in der U 18 spielt, überhaupt keinen Vorwurf. „Henning verfügt über praktisch keine Erfahrung im Seniorenbereich, aber dafür hat er seine Sache ganz ordentlich gemacht. Uns fehlte jedoch ein zweiter großer Mann an den Brettern. So waren Rebounds für uns Mangelware.“

Das erste Viertel (14:13) verlief noch sehr ausgeglichen. Da waren die Kinderhauser jedoch noch auf der Suche nach ihrem Rhythmus. Den hatten sie dann zu Beginn des zweiten Abschnitts gefunden, als sie mit einem 11:0-Lauf klasse loslegten. Doch die Gäste hatten etwas gegen eine Vorentscheidung und pirschten sich zeitweilig wieder auf vier Zähler heran.

In Sachen Tempo-Basketball hatten die Ochtruper die Nase vorne, doch die vielen Fast-Break-Punkte brachten angesichts ihrer körperlichen Defizite nichts ein. „Wir haben in der Abwehr die Zone extra sehr eng gemacht, doch das hat alles nichts geholfen“, analysierte Gaupel, dass seinem Team ganz einfach die Mittel fehlten.

Weil die Arminen ohnehin nur mit einem Rumpfkader von sechs Spielern angereist waren, war früher oder später klar, dass sie konditionell nachlassen würden. Die fehlende Kraft machte sich im Schlussviertel vor allem in einer hohen Zahl von einfachen Ballverlusten bemerkbar. Das nutzte die Drittvertretung von Westfalia Kinderhaus eiskalt aus, um das Ergebnis noch auf 68:41 auszubauen.

Punkte: Leugermann (11), Gaupel (10), Jordan (8), Leusder (7), Bückers (5) und Dawin.



geschrieben von Philipp Gaupel & Jens Leusder