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SC ARMINIA OCHTRUP e.V. 1912

Unberechenbarer Spitzenreiter

1. Herren - Auf einem sportlichen Höhenflug befinden sich die Korbjäger aus Ochtrup. Als Neuling mischen sie derzeit die Bezirksliga auf und führen die Tabelle an. Spielertrainer Philipp Gaupel meint, dass der Abstieg in die Kreisliga vor eineinhalb Jahren einen großen Anteil daran hat.

Vom Tellerwäscher bis zum Millionär – was die Basketballer von Arminia Ochtrup betrifft, ist dieser Vergleich bestimmt ein bisschen zu weit hergeholt. Er beschreibt aber in etwa die Wandlung, die die Mannschaft in den vergangenen eineinhalb Jahren gemacht hat: vom Absteiger in die Kreisliga zum Spitzenreiter der Bezirksliga.

„Wir freuen uns, dass wir diese Position jetzt innehaben und wollen sie am liebsten auch nicht mehr abgeben“, stellt Philipp Gaupel klar, der zusammen mit Stefan Mathmann das erfolgreiche Trainerduo der Korbjäger aus der Töpferstadt bildet. Warum es derzeit so gut läuft, liegt für Gaupel auf der Hand, klingt für Außenstehende zunächst aber etwas seltsam. „Der Abstieg war im Nachhinein gar nicht mal schlecht. Unsere jungen Leute konnten sich in der Kreisliga in Ruhe entwickeln. Zum Beispiel unser Flügel Florian Leugermann, der einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Natürlich haben uns die Erfolge in der Vorsaison auch das nötige Selbstvertrauen gegeben, von dem wir jetzt profitieren“, analysiert der Übungsleiter, der gleichzeitig als Aufbauspieler fungiert.

Dass das Team nach der direkten Rückkehr in die Bezirksliga in der erweiterten Spitzengruppe mitmischen könnte, darauf spekulierten die beiden SCA-Coaches schon. Doch dass man nach zwölf Spieltagen Tabellenführer sein würde, kommt überraschend.

Überraschend ist für die Gegner auch das, was die Arminen auf dem Basketball-Court abliefern. „Stefan Mathmann (er kehrte vor zwei Jahren vom Regionalligisten Borken zurück, Anm. d. Red.) ist zwar meist unser Topscorer, aber mit Leugermann und Center Thomas Rohoff verfügen wir über weitere Akteure, die beständig zweistellig punkten. Nicht zu vergessen Jens Leusder. Wir sind da unberechenbarer geworden“, findet Gaupel.

Seinen x-ten Frühling feiert augenblicklich Damir Bradara. Der 43-jährige Spielmacher, der beim SCA Jugendteams trainiert, hat seine Lust am aktiven Basketball wiederentdeckt und hilft der Mannschaft nun mit seiner Routine. „Damirs Erfahrung können wir gut gebrauchen“, ist sich Gaupel sicher. „Zumal noch einige schwere Partien ausstehen.“

So zum Beispiel am morgigen Samstag gegen den TV Lengerich oder am Saisonende gegen Westfalia Kinderhaus 3. Dem Kontrahenten, dem Gaupel das meiste Potenzial attestiert. Aber auch die Münsteraner müssen die „unberechenbaren Arminen“ erstmal schlagen.


(Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 01. Feb. 2013)



geschrieben von Philipp Gaupel & Jens Leusder