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SC ARMINIA OCHTRUP e.V. 1912

Die Fußballabteilung des SC Arminia Och­trup spaltet sich vom Gesamtverein ab. Dafür votierten am Montagabend im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung 82 der 83 anwesenden Stimmberechtigten. Direkt im Anschluss wurde ein neuer Fußballverein ins Leben gerufen, der auf den Namen 1. FC Arminia Ochtrup hören wird. Bis zum 1. Januar 2018 bleiben die Fußballer aber noch Mitglieder der SCA-Familie, unter deren Namen sie die laufende Saison auch zu Ende spielen werden.

Geht es nach den Verantwortlichen, soll der neue Club aber nur eine Übergangslösung sein. „Ziel der Abspaltung und Neugründung ist, Fusionen mit anderen Vereinen eingehen zu können. Das war uns als Abteilung eines Mehrspartenvereins rechtlich bisher nicht möglich. Das war heute sozusagen ein technischer Schritt“, erklärte Peter Oeinck, der bislang als Abteilungsleiter fungierte und ab dem 1. Januar auch dem 1. FC Arminia als Vorsitzender vorsteht. Unterstützung bekam er bei der Versammlungsleitung von Karin Schulze-Kersting vom Landessportbund. Sie stand den Fußballern in den vergangenen Monaten in rechtlichen und organisatorischen Fragen zur Seite.

Bei der Namensfindung gab es drei Vorschläge: 1. FC Arminia, OFC (Ochtruper Fußballclub) und Blau-Weiß Ochtrup.

Letztlich blieb es bei den drei im Vorfeld ausgearbeiteten Alternativen, von denen der 1. FC Arminia am meisten Stimmen – nämlich 55 – bekam. Elf Mitglieder sympathisierten mit Blau-Weiß, fünf liebäugelten mit dem OFC. „Damit behalten wir den Bezug zum Vorgängerverein. Das ist uns sehr wichtig. Die Traditionen wollen wir nicht nur beibehalten, sondern in verbesserter Form fortführen“, betonte Oeinck.

Großer Konsens herrschte bei den Vorstandswahlen. Schon zuvor hatte sich die Abteilungsleitung dazu entschieden, ihre Posten auch im neuen Verein zu bekleiden. Durchweg einstimmige Wahlen bestätigten die neuen und alten Entscheidungsträger in ihrem bisherigen und künftigen Wirken.

„Die Stimmungsbilder pro Abspaltung und Neugründung waren im Vorfeld schon sehr positiv. Dass das Ergebnis aber so überwältigend ausfällt, freut mich riesig. Wir haben jetzt eine weitere Voraussetzung für eine mögliche Fusion geschaffen. Unsere heutige Entscheidung sollte ein Zeichen sein“, freute sich Oeinck.

Zustimmung für diesen Schritt gab es vonseiten des „abgebenden“ SC Arminia. Johannes Flormann (stellvertretender Vorsitzender) und Manfred Wiggenhorn (Geschäftsführer) sprachen von „einer Entscheidung im Sinne des Sports“. Nur mit einer Fusion könne sich der Fußball in Ochtrup auf Dauer am Leben halten.

► Alle Abteilungsfinanzen, Vermögensgegenstände und Nutzungsrechte gehen vom SC Arminia auf den 1. FC Arminia über. Das gilt auch für die Startrechte in den Ligen, in denen die SCA-Teams aktuell beheimatet sind. Mit Beginn der Saison 2018/19 spielt der 1. FCA um Meisterschaftspunkte.



geschrieben von Peter Oeinck